Im Herbst und Frühjahr steigt bei vielen Hausbesitzern nicht nur der Grundwasserspiegel, sondern auch der Puls. Nach starkem Regen oder Schneeschmelze drückt Wasser durch Bodenplatte, Fugen oder Wände und plötzlich steht im Keller eine Pfütze. Oft passiert das nachts oder während man im Urlaub ist.

In diesem Beitrag erfahren Sie, was Grundwasser mit Ihrem Keller anrichten kann, warum eine Abdichtung langfristig der richtige Weg ist und wie Sie das Wasser bis dahin automatisch abpumpen, statt ständig mit Eimer und Nasssauger im Einsatz zu sein.
Was Grundwasser mit Ihrem Keller anstellen kann
Ein paar Zentimeter Wasser wirken harmlos. Bleibt das Wasser aber stehen oder kommt es immer wieder, entstehen schnell teure Folgeschäden:
- Feuchte Wände und Schimmel: Mauerwerk saugt das Wasser auf. Die Feuchtigkeit steigt in den Wänden hoch, und es bildet sich Schimmel, der auch die Raumluft im Haus belasten kann.
- Gefährdete Haustechnik: Heizung, Waschmaschine, Trockner, Gefriertruhe und Elektroinstallationen stehen oft genau dort, wo sich das Wasser sammelt.
- Putz- und Mauerschäden: Mit dem Wasser wandern Salze ins Mauerwerk. Wenn es trocknet, blühen sie aus und sprengen Putz und Farbe ab.
- Beschädigte Bodenbeläge: Estrich, Fliesenkleber, Laminat und Teppich nehmen Wasser auf, quellen auf oder lösen sich.
- Zerstörtes Lagergut: Kartons, Möbel, Werkzeug und Erinnerungsstücke werden von unten nass und sind oft nicht mehr zu retten.
- Muffiger Geruch und Wertverlust: Ein dauerhaft feuchter Keller lässt sich kaum nutzen und mindert den Wert der Immobilie.
Je länger das Wasser im Keller steht, desto größer wird der Schaden. Entscheidend ist deshalb, es schnell wieder herauszubekommen.
Langfristig hilft nur eine Abdichtung
Vorweg und ganz ehrlich: Drückt regelmäßig Grundwasser in Ihren Keller, sollte er auf Dauer fachgerecht abgedichtet werden. Je nach Gebäude kommen zum Beispiel eine Außenabdichtung, Injektionen ins Mauerwerk oder eine Innenabdichtung infrage. Welche Lösung passt, klärt am besten ein Sachverständiger oder ein Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung.
In der Praxis vergeht bis dahin aber oft viel Zeit: Gutachten, Angebote, Finanzierung und Wartezeiten auf Handwerker ziehen sich nicht selten über Monate. Manchmal ist eine Sanierung gerade auch gar nicht möglich, etwa in einer Mietwohnung. In der Zwischenzeit kommt das Wasser trotzdem.
Bis dahin: Grundwasser automatisch abpumpen statt schleppen
Das Problem mit dem Nasssauger
Viele greifen zum klassischen Nass-/Trockensauger. Das funktioniert, ist auf Dauer aber mühsam:
- Er wird immer schwerer. 30 Liter Wasser wiegen 30 Kilogramm. Dazu kommt das Gerät selbst. Einen vollen 30-Liter-Behälter trägt man nicht einfach mal eben die Kellertreppe hoch.
- Sie müssen alles von Hand machen. Saugen, Behälter abnehmen, zum Ausguss tragen, auskippen, zurück, weitersaugen. Bei viel Wasser wiederholt sich das Dutzende Male.
- Sie müssen da sein. Kommt das Wasser nachts oder während Sie im Urlaub sind, steht es stundenlang, bis es jemand bemerkt.
Die Alternative: PumpAway® APS 1
Das PumpAway® APS 1 System erledigt genau diese Arbeit automatisch. Es saugt eingedrungenes Grund- und Sickerwasser selbstständig ab und pumpt es direkt in Ihren Ablauf. Kein Schleppen, kein Ausleeren.

So funktioniert es:
- Der Wassersensor WSM 1 liegt an der tiefsten Stelle des Raums und erkennt Wasser am Boden.
- Das APS 1 startet von selbst und saugt das Wasser in seinen 30-Liter-Edelstahlbehälter.
- Ist der Behälter gefüllt, pumpt die integrierte Pumpe das Wasser ab – bis zu 8 m hoch, also z. B. ins Erdgeschoss oder nach draußen.
- Ist der Boden trocken, geht das System zurück in Bereitschaft.
Mit den Flachsaugmodulen wird der Boden bis auf etwa 1 mm Restwasser trocken.

Nasssauger und APS 1 im Vergleich
| 30-l-Nasssauger | PumpAway® APS 1 | |
|---|---|---|
| Start | von Hand | automatisch per Sensor |
| Behälter leeren | tragen und auskippen (30 l = 30 kg) | Pumpe leert automatisch |
| Abpumpen nach oben | nicht möglich | bis 8 m Förderhöhe, max. 500 l/h |
| Wasser nachts oder im Urlaub | bleibt stehen | wird abgesaugt |
| Restwasser | je nach Saugdüse | ca. 1 mm mit Flachsaugmodulen |
Wichtig: Das APS 1 ist für klares oder leicht verschmutztes Wasser wie Grund- und Sickerwasser gedacht. Abwasser, Öl oder Chemikalien darf es nicht fördern, und es ersetzt keine Hebeanlage.
Häufige Fragen zum Abpumpen von Grundwasser
Muss ich beim Abpumpen dabei sein?
Mit dem APS 1 nicht. Im Automatikbetrieb arbeitet das System selbstständig, auch wenn Sie nicht zu Hause sind.
Brauche ich ein Gefälle zum Ablauf?
Nein. Das APS 1 pumpt aktiv bis zu 8 m hoch. Das Wasser kann also auch nach oben ins Erdgeschoss oder nach draußen geleitet werden.
Kann ich mehrere Räume überwachen?
Ja. Bis zu 4 Wassersensoren lassen sich mit einem APS 1 koppeln. Mit dem Y-Stück versorgen Sie bis zu 3 Räume mit einem Gerät.
Funktioniert das auch mit einem Pumpensumpf?
Ja. Der Saugschlauch kann für Grundwasser in einen Pumpensumpf geführt werden.
Ersetzt das System die Kellerabdichtung?
Nein. Das APS 1 hält Ihren Keller trocken, bis die Ursache behoben ist. Die dauerhafte Lösung bleibt eine fachgerechte Abdichtung.
Fazit: Trocken bleiben, bis die Sanierung steht
Grundwasser im Keller sollte man nie auf die leichte Schulter nehmen: Schimmel, Mauer- und Bodenschäden sind teuer. Langfristig führt an einer Abdichtung kein Weg vorbei. Bis dahin müssen Sie aber nicht jeden Abend den Nasssauger schleppen.
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